Der gute Vorratsschrank: Eine Checkliste für zehn Tage
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz empfiehlt einen Vorrat für zehn Tage. Was hineingehört, wie Sie ihn frisch halten – und warum er auch im Alltag hilft.

Ein gut gefüllter Vorratsschrank ist mehr als Vorsorge für den Notfall. Er hilft auch an ganz gewöhnlichen Tagen: wenn es draußen glatt ist, wenn man sich nicht gut fühlt oder einfach keine Lust auf Einkaufen hat.
Was das Bundesamt empfiehlt
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, Lebensmittel und Getränke für zehn Tage im Haus zu haben. Als Richtwert für Getränke nennt es 2 Liter je Person und Tag.1
Die Checkliste
- Getränke: Wasser, Saft, Tee – für eine Person 20 Liter für zehn Tage.
- Getreide: Nudeln, Reis, Haferflocken, Knäckebrot, Zwieback.
- Gemüse und Hülsenfrüchte: in Gläsern oder Dosen, dazu Kartoffeln.
- Obst: in Gläsern oder Dosen, Trockenobst, Nüsse.
- Milchprodukte: H-Milch, Hartkäse.
- Fertige Gerichte: Eintöpfe und Gerichte im Glas oder in der Dose, die ohne Kühlung halten.
- Fette und Würze: Öl, Salz, Zucker, Honig.
So bleibt der Vorrat frisch
- Neues nach hinten, Altes nach vorn. So essen Sie immer zuerst, was am längsten steht.
- Mindesthaltbarkeitsdatum einmal im Vierteljahr prüfen.
- Kühl, trocken und dunkel lagern.
- Nur kaufen, was Sie auch gern essen. Dann wird der Vorrat im Alltag verbraucht und bleibt frisch.
Denken Sie auch an Dinge jenseits des Essens: wichtige Medikamente, eine Taschenlampe und ein batteriebetriebenes Radio.
1 Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen, bbk.bund.de.